Zuletzt aktualisiert: 30. März 2026
Du suchst das passende Reservierungssystem für dein Restaurant, Café oder deine Bar? In diesem Vergleich stellen wir die vier relevantesten Systeme im deutschsprachigen Raum gegenüber: XenTable, OpenTable, resmio und quandoo. Wir vergleichen Kosten, Funktionen, Datenschutz und Flexibilität – damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst.
Die Wahl des richtigen Reservierungssystems hat direkten Einfluss auf deine monatlichen Kosten, deine Gästebeziehungen und deinen Datenschutz. Ein System, das auf den ersten Blick günstig erscheint, kann durch Provisionen schnell teurer werden als eine transparente Flatrate. Und ein System, das Gästedaten auf einer Plattform speichert, kann dir langfristig die Kontrolle über dein wichtigstes Marketinginstrument entziehen.
Die folgende Tabelle zeigt die zentralen Unterschiede zwischen XenTable, OpenTable, resmio und quandoo auf einen Blick. So erkennst du schnell, welches System am besten zu deinem Betrieb passt.
| Feature | XenTable | OpenTable | resmio | quandoo |
|---|---|---|---|---|
| Preismodell | Quartals- & Jahres-Flatrate | Grundgebühr + Provision | Monatliche Flatrate (verschiedene Tarife) | Grundgebühr + Provision pro Gast |
| Kosten/Monat | Ab 79 € | Ab 99 €/Mo zzgl. 1,50 €/Netzwerk-Gast (Quelle: opentable.de) | Ab 69,90 €/Mo (Premium) | Ab 29 €/Mo zzgl. Provision (Quelle: quandoo.com) |
| Provision | Keine | 1,50 € pro Netzwerk-Gast (Quelle: opentable.de) | Keine Provision | 3,50 € pro Quandoo-Netzwerk-Gast (Quelle: quandoo.com) |
| Gästedaten | 100 % beim Restaurant | Auf OpenTable-Plattform (je nach Vertrag) | Je nach Vertragsbedingungen | Auf quandoo-Plattform (je nach Vertrag) |
| DSGVO | Voll konform, Server DE/EU | US-Unternehmen, DSGVO-konform mit Einschränkungen | DSGVO-konform, EU-Server | DSGVO-konform |
| Newsletter | Integriert | Eingeschränkt | Nicht integriert | Nicht integriert |
| Tischplan | Ja, flexibel | Ja | Ja | Ja |
| Laufzeit | Flexible Quartals- und Jahresabonnements | 12 Monate (Quelle: opentable.de) | 12 Monate Mindestlaufzeit | Variiert je nach Vertrag |
| Gaesteprofile (VIP/Stammgast) | Ja (seit Maerz 2026) | Nicht bekannt | Nicht bekannt | Nicht bekannt |
| Automatische No-Show-Erkennung | Ja (seit Maerz 2026) | Nicht bekannt | Nicht bekannt | Nicht bekannt |
| Speisekarte-Modul | Ja, mit Gast-Vorbestellung (seit Feb 2026) | Nicht bekannt | Nicht bekannt | Nicht bekannt |
| Drag & Drop Tischverwaltung | Ja (seit Feb 2026) | Nicht bekannt | Nicht bekannt | Nicht bekannt |
| Service Display | Ja, Echtzeit-Display fuer Kueche & Service | Nicht bekannt | Nicht bekannt | Nicht bekannt |
Der Vergleich zeigt: Die Systeme unterscheiden sich grundlegend im Preismodell und beim Umgang mit Gästedaten. XenTable setzt auf eine Flatrate ohne Provision und arbeitet als eigenständiges System direkt auf deiner Website. OpenTable und quandoo agieren als Vermittlungsplattformen mit provisionsbasierten Modellen. resmio bietet ebenfalls eine provisionsfreie Flatrate. Die Wahl hängt von deinen individuellen Anforderungen ab.
Die Kostenfrage ist für viele Gastronomen der entscheidende Faktor bei der Wahl eines Reservierungssystems. Im Wesentlichen gibt es zwei Modelle: die Flatrate und das Provisionsmodell. Beide haben Vor- und Nachteile, die je nach Betriebsgröße und Reservierungsaufkommen unterschiedlich ins Gewicht fallen.
Bei einer Flatrate zahlst du einen festen monatlichen Betrag – unabhängig davon, wie viele Reservierungen über dein System eingehen. Das bietet volle Planungssicherheit. XenTable und resmio setzen auf dieses Modell.
Vorteil: Die Kosten bleiben konstant, auch wenn die Zahl deiner Reservierungen steigt. Du profitierst von sinkenden Kosten pro Reservierung bei wachsendem Geschäft.
Bei provisionsbasierten Systemen wie OpenTable oder quandoo fällt eine Gebühr pro vermitteltem Netzwerk-Gast an – zusätzlich zur monatlichen Grundgebühr. Die Gesamtkosten hängen daher vom Anteil der über die Plattform vermittelten Gäste ab.
Hinweis: Nicht jede Reservierung ist automatisch provisionspflichtig. Die Provision fällt in der Regel nur für Gäste an, die über das Netzwerk der jeweiligen Plattform vermittelt werden.
Bei einer Flatrate wie XenTable bleiben die Kosten gleich – unabhängig von der Anzahl der Reservierungen. Bei provisionsbasierten Modellen können die Kosten mit steigenden Buchungszahlen wachsen. Die genaue Ersparnis hängt vom jeweiligen Anbieter, Tarif und Anteil der über die Plattform vermittelten Gäste ab.
Neben den Kosten ist der Umgang mit Gästedaten ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl eines Reservierungssystems. Denn deine Gästedaten sind nicht nur für den Tagesbetrieb wichtig – sie sind die Grundlage für langfristige Gästebindung, gezieltes Marketing und professionellen Service.
Bei Vermittlungsplattformen wie OpenTable und quandoo buchen Gäste über die jeweilige Plattform. Die Gästedaten werden in der Regel auf der Plattform gespeichert. Je nach Vertragsbedingungen kann der Plattformbetreiber diese Daten auch für eigene Zwecke nutzen.
Bei OpenTable kommt hinzu, dass es sich um ein US-amerikanisches Unternehmen handelt, was datenschutzrechtliche Fragen aufwerfen kann. Zwar gibt es DSGVO-konforme Vereinbarungen, doch die Datenverarbeitung kann teilweise außerhalb der EU stattfinden.
XenTable ist kein Vermittlungsportal, sondern ein eigenständiges Reservierungssystem, das direkt auf deiner Website eingebunden wird. Alle Gästedaten gehören ausschließlich dir. Es findet keine Weitergabe an Dritte, keine Nutzung für Werbezwecke und kein Weiterverkauf statt.
Die Daten werden auf Servern in Deutschland bzw. der EU gespeichert – vollständig DSGVO-konform. Mit dem integrierten Newsletter-Modul kannst du Gäste direkt aus dem System anschreiben, ohne externe Tools zu benötigen. So baust du langfristige Beziehungen zu deinen Stammgästen auf – unabhängig von Drittanbietern.
Alle vier Systeme bieten grundlegende Reservierungsfunktionen. Doch im Detail gibt es wichtige Unterschiede, die deinen Arbeitsalltag beeinflussen.
Alle vier Systeme ermöglichen Online-Reservierungen. Der Unterschied: Bei XenTable buchen Gäste direkt auf deiner Website, bei OpenTable und quandoo über deren Plattform. Das stärkt bei XenTable deine eigene Marke.
Die Tischplanung ist bei allen Systemen verfügbar. XenTable bietet dabei flexible Tischgruppen, kombinierbare Tische und separate Bereiche (Innen, Außen, Bar). Du kannst Bereiche je nach Wetterlage oder Saison per Klick aktivieren und deaktivieren.
Automatische Bestätigungen und Erinnerungen bieten alle Systeme. Doch nur XenTable verfügt über ein integriertes Newsletter-Modul, mit dem du Stammgäste direkt anschreiben kannst – ohne externe E-Mail-Marketing-Tools und ohne Datenweitergabe.
XenTable bietet maximale Flexibilität: flexible Quartals- und Jahresabonnements, individuelle Zeitfenster, Sonderöffnungszeiten und anpassbare E-Mail-Vorlagen. Bei plattformbasierten Systemen können die Anpassungsmöglichkeiten je nach Anbieter eingeschränkter sein.
Die Wahl des richtigen Reservierungssystems hängt von deinen individuellen Anforderungen ab. Hier eine Orientierungshilfe:
Wenn du Wert auf Unabhängigkeit, faire Kosten und volle Datenkontrolle legst, bietet XenTable eine starke Lösung im Reservierungssystem Vergleich 2026. Überzeuge dich selbst in einer kostenlosen Demo.
XenTable hat 2026 eine Reihe neuer Funktionen eingefuehrt, die den Vergleich mit anderen Reservierungssystemen weiter zugunsten von XenTable verschieben. Diese Features sind in der Vergleichstabelle oben bereits erfasst – hier nochmal im Detail.
VIP- und Stammgast-Erkennung, Geburtstage, Allergien und individuelle Notizen.
Automatische Berechnung der No-Show-Rate pro Gast mit konfigurierbaren Schwellenwerten.
Kategorien, Gerichte und Gast-Vorbestellung direkt bei der Reservierung.
Reservierungen per Drag & Drop zwischen Tischen und Bereichen verschieben.
Echtzeit-Display fuer Kueche und Service mit anstehenden Reservierungen und Gaestezahlen.
XenTable entwickelt gemeinsam mit Gastronomen. Feedback und Funktionsvorschlaege aus dem Alltag fliessen direkt in die Weiterentwicklung ein. Die Software passt sich an die Prozesse des Gastronomen an – nicht umgekehrt. Alle Features sind optional, niemand wird gezwungen alles zu nutzen.
XenTable bietet mit seiner Flatrate ab 79 EUR/Monat ohne Provision ein planbares Kostenmodell. Bei provisionsbasierten Systemen koennen die Kosten mit steigenden Reservierungszahlen wachsen, da pro vermitteltem Netzwerk-Gast zusaetzliche Gebuehren anfallen.
Bei einer Flatrate zahlst du einen festen Monatsbetrag unabhaengig von der Anzahl der Reservierungen. Beim Provisionsmodell zahlst du pro Reservierung oder vermitteltem Gast – die Kosten steigen also mit deinem Erfolg. Die Flatrate bietet Planungssicherheit und belohnt wachsende Betriebe.
XenTable speichert alle Daten auf Servern in Deutschland bzw. der EU und gibt keine Gastedaten an Dritte weiter. Bei Vermittlungsplattformen koennen Gastedaten je nach Vertragsbedingungen auch vom Plattformbetreiber genutzt werden.
Ja. Der Wechsel zu XenTable ist unkompliziert und wird persoenlich begleitet. Wir richten dein System ein und integrieren die Buchungsseite auf deiner Website – in der Regel innerhalb weniger Tage. Waehrend der Uebergangsphase kannst du beide Systeme parallel betreiben.
Ja, auch kleine Betriebe profitieren erheblich: weniger No-Shows durch automatische Erinnerungen, Buchungen rund um die Uhr auch ausserhalb der Oeffnungszeiten und ein professioneller Auftritt gegenueber den Gaesten. Mit XenTable ab 79 EUR/Monat ist der Einstieg auch fuer kleine Betriebe erschwinglich.
Gaesteprofile mit VIP und Stammgast-Status, automatische No-Show-Erkennung, Speisekarte-Modul mit Gast-Vorbestellung, Drag & Drop Tischverwaltung und ein Service Display fuer Kueche und Service.